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Sonntag, 10. Juli 2011

Petition für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie

Nach der Zustimmung der Grünen zum Weiterlaufen der AKW's bis 2022 sollte die Diskussion um einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie ohne Rückkehrmöglichkeiten weitergehen. Dies ist die Absicht der Petition an die Bundesregierung.
Innerhalb dreier Monate bis 29.9.2011 müssen 50000 Stimmen zusammenkommen, um im Bundestag angehört zu werden: http://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-sofortigen-ausstieg-aus-der-atomenergie-ohne-rueckkehrmoeglichkeiten
Eine Unterschriftenliste, die man sich ausdrucken und beim nächsten Lieblingsladen auslegen (lassen) kann ist hier: http://www.openpetition.de/pdf/unterschriftenformular/fuer-den-sofortigen-ausstieg-aus-der-atomenergie-ohne-rueckkehrmoeglichkeiten und einen Abrißzettel für die Uni/ für den Bioladen/ für irgendein schwarzes Brett: http://www.openpetition.de/pdf/abrisszettel/fuer-den-sofortigen-ausstieg-aus-der-atomenergie-ohne-rueckkehrmoeglichkeiten

Sonntag, 19. Juni 2011

Das AKW in Biblis muss zurückgebaut werden.

Im Kreistag erhielt die LINKE.Offene Liste von den Grünen Dank für ihren Antrag zum Rückbau und der endgültigen Stilllegung von Biblis. Sie waren sogar dabei die LINKEN links überholen zu wollen und stellten Änderungsanträge. Somit wird hoffentlich bei der morgigen Kreistagssitzung die Ablehnung des Kreistages von Biblis als Kaltreserve beschlossen und die Bevölkerung zu Demonstrationen aufgerufen.
Mit letzterem hatte die CDU Probleme. Sie war der Meinung, dass der Kreistag dazu nicht legitimiert sei. Mit der Nichtwiederanschaltung des AKW hat sie auch keine Probleme mehr, da sich FDP wie CDU zurzeit als die schärfsten Gegner der Atomkraft gerieren. Aber nur solange, wie nicht zu viel Druck von den Atomkonzernen und zu wenig Druck aus der Bevölkerung kommt.
Ein Rückbau von Biblis wäre die einzige Chance, dass es nie wieder zu einem Anschalten kommt und auch ein GAU nicht möglich wäre. Die Brennstäbe müssen dazu aus dem Kraftwerk entfernt werden. Schätzungen gehen von 15 Jahren aus, die ein Rückbau eines AKW benötigt und 20 Jahren bis die Fläche wieder für etwas anderes nutzbar ist.
Wichtig ist es jetzt sich in die Diskussion für erneuerbare Energien einzubringen, die dezentral unter demokratischer Kontrolle und mit Bürgerbeteiligung entstehen sollen.

Eine Vortragsreihe zu diesem Thema veranstaltet die Anti-Atom-Initiative Groß-Gerau.

Dienstag, 20. September, 19 Uhr, Dr. Eva Stegen vom Ökostromversorger Energiewerke Schönau (EWS) „Handwerkszeug für den Einstieg in eine ökologische Energieversorgung“ über die Entwicklung der EWS von der Bürgerinitiative zum Versorger von bundesweit über 100.000 Haushalten
Dienstag, 4. Oktober, 20 Uhr, Micha Jöst von Energie Starkenburg, eine Bürgergenossenschaft baut Windkraftanlagen und große Photovoltaikanlagen.
Bernd Kunz vom BUND wird an einem der folgenden Dienstage über PV-Anlagen, stromproduzierende Heizungen und mehr berichten.   Dienstag, 22. November, 20 Uhr, Paul Weber,  Geschäftsführer der GGV, berichtet, was in Groß-Gerau ein halbes Jahr nach dem Atomausstieg schon umgesetzt werden konnte, und welche konkreten Projekte man für die regionale Energiewende anpacken wird.  

Mittwoch, 27. April 2011

Mehr als 140.000 Menschen bei Großprotesten


5.04.2011: 25 Jahre Tschernobyl



An den Großaktionen am Tschernobyl-Tag haben bundesweit mehr als 120.000 Menschen an den 12 Aktionsorten teilgenommen: An den AKW Biblis und Grafenrheinfeld protestierten jeweils 15.000 Menschen, in Krümmel 17.000, in Gundremmingen 10.000. in Grohnde 20.000, in Brunsbüttel 6.000, in Neckarwestheim 8.000, in Esenshamm 5.200, in Philippsburg 3.000. An den Atommüll-Standorten im Braunschweiger Land demonstrierten 11.000, in Gronau 10.000, in Lubmin 2.000. Zusätzlich waren weitere 25.000 Menschen bei internationalen Aktionen in Cattenom und Fessenheim auf der Straße.

Jetzt geht es weiter.
Mit Montagsaktionen, z.b. in Groß-Gerau am Marktplatz um 18.00 Uhr

Am 28.05.11 mit Großdemonstrationen in:

Dresden :: Erfurt :: Magdeburg :: Berlin :: Rostock :: Kiel :: Hamburg :: Bremen :: Münster :: Essen :: Bonn :: Göttingen :: Frankfurt :: Mainz :: Mannheim :: Freiburg :: Ulm :: München :: Fürth :: Landshut

SCHLUSSendlich

gewaltfreie AKW-Blockaden im Juni

Die Initiative X-tausendmal quer organisiert im Juni große gewaltfreie Blockade-Aktionen an Atomkraftwerken. Nach dem Moratorium der Bundesregierung sind momentan die acht ältesten AKW vom Netz. Ob diese Reaktoren nach dem Auslaufen des Moratoriums wieder ans Netz gehen können oder für immer ausbleiben, hängt entscheidend von der Stärke des Protests ab.