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Sonntag, 6. März 2011

KandidatInnen der LINKEN Trebur zur Kreistagswahl

Barbara Wiebe-Köhler, Platz 12

46 Jahre alt, selbständig tätig als Übersetzerin und Reiseveranstalterin.

Wohnhaft in Astheim

Verheiratet, ein Sohn













Ich bin seit 20 Jahren aktiv in der Friedensbewegung, Umweltpolitik und der Lateinamerika-Solidarität tätig. Dieses Engagement in zahlreichen sozialen Projekten in Afrika und Lateinamerika hat mich mehrmals in Länder der dritten Welt geführt.Linke Politik für Trebur im Kreistag bedeutet für mich, dass ich mich konsequent für eine Politik der inklusiven Bildung einzusetzen werde, die kein Kind ausschließt. Förderprogramme müssen ausgebaut und die Schulsozialarbeit verbessert werden. Kinder mit und ohne Beeinträchtigung oder Förderbedarf müssen gemäß der UN-Richtlinie gemeinsam unterrichtet und unsere Schulen bei der Umsetzung finanziell und personell unterstützt werden. Chancengleichheit für alle Kinder ist es, die wir benötigen, anstatt frühzeitiger Selektion. Kindertagesstätten- und Schulbesuch müssen kostenlos sein, genauso wie das Mittagessen und die Fahrt zur Schule. In Ganztagseinrichtungen gibt es mehr Möglichkeiten Kinder umfassend zu fördern, die Hausaufgaben werden mit Unterstützung erledigt, so dass keine Nachhilfe in teuren Instituten erforderlich ist.

KandidatInnen der LINKEN Trebur zur Kreistagswahl



Christiane Böhm, Platz 4

53 Jahre alt, seit acht Jahren in Trebur lebend, selbständige Diplom-Sozialpägogin (FH), Mediatorin und Coach, kennt sich aus in der Sozialpolitik, ist seit mehr als 20 Jahren in der Migrationsarbeit tätig, aktiv in der Friedensbewegung und gegen Rechts

Linke Politik für Trebur im Kreistag heißt für mich, dafür zu sorgen, dass Trebur lebens- und liebens-wert bleibt. Die Linkspartei.offene Liste hat als erste im Kreistag gegen den großflächigen Kiesabbau in der Hessenaue protestiert und dafür gesorgt, dass das Thema auf der Tagesordnung bleibt. Die Erzeugung von Energie aus Sonne und Wind muss im Kreis vorangetrieben werden, damit die CO2 Belastung verringert wird. Biblis kann und muss sofort abgeschaltet werden, ohne dass irgendein Licht ausgeht oder Atomstrom aus anderen Ländern gekauft werden muss. Der Kreis muss Bürger/innen unterstützen bei der Wärmedämmung der Häuser und bei der Gewinnung von Strom aus Sonne. Wir brauchen ein echtes Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen von 22 bis 6 Uhr.

Die Versorgung der Menschen in der Kommune mit gesundem Wasser, günstigem Wohnraum, allerorts zugänglicher Gesundheitsversorgung, bezahlbaren oder kostenlosem Nahverkehr, kulturellen und Freizeitangeboten ist die Aufgabe des Kreises und der Kommunen.